Versicherungsexperte Ali – Persönliche Beratung für deine Sicherheit
Eine private Krankenversicherung (PKV) im Studium? Wenn Du nicht (mehr) familienversichert bist, kann das eine günstige und gute Alternative zur gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sein: Du zahlst niedrigere Beiträge, erhältst hochwertigere Leistungen und besserst mit Rückerstattungen Dein Budget auf. Wechseln ist einfach.



Falls Du dich für eine private Krankenversicherung entscheidest, ist für den Wechsel eine Drei-Monats-Frist zu beachten:
• Wenn Du ein Studium beginnst und nicht familienversichert bist: Du hast nach der Immatrikulation drei Monate Zeit, um dich bei einer gesetzlichen Krankenkasse von deiner Versicherungspflicht als Student oder Studentin befreien zu lassen. Dann kannst Du in die PKV wechseln.
• Wenn Deine Familienversicherung endet (mit 25 Jahren, eventuell plus Dauer eines Freiwilligendienstes): Du hast ebenfalls drei Monate Zeit, um dich nach Ende der Familienversicherung von der Versicherungspflicht als Student oder Studentin befreien zu lassen. Wende dich an die Krankenkasse, bei der Du aktuell versichert bist.
• gesetzlich vorgeschriebene Leistungen (Grundversorgung)
• Leistungen können sich verändern
• hochwertige Leistungen wählbar
• Umfang der Leistungen ist vertraglich garantiert
• aktuell rund 124 Euro monatlich (inkl. Pflegeversicherung und Zusatzbeitrag)
• ab 30. Geburtstag deutlich höherer Beitrag
• abhängig vom Tarif, Alter und Gesundheitszustand bei Eintritt
• Rückerstattung möglich, je nach Tarif auch Gesundheits- und Verhaltensbonus
• Behandlung durch Vertragsärztinnen und -ärzte
• Einweisung in das nächstgelegene Krankenhaus
Je nach Tarif
• freie Wahl der Arztpraxis
• freie Wahl des Krankenhauses
• für Arzneimittel, Heil- und Hilfsmittel bei Überschreiten der Festbeträge
• für die ersten 28 Tage im Krankenhaus je 10 Euro
• je nach Tarif keine bzw. keine hohe Eigenbeteiligung z. B. an Therapien, Zahnersatz, Hörgeräten oder Sehhilfen
• im Krankenhaus keine Zuzahlung für die ersten 28 Tage
• gilt nur in Ländern der EU bzw. in Ländern mit Sozialversicherungsabkommen, teils mit hohem Eigenanteil
• Kosten für einen Rücktransport sind nicht gedeckt
• Versicherungsschutz gilt in ganz Europa und für zwölf Monate im außereuropäischen Ausland
Münster oder München? WG oder Wohnheim? Zu den wichtigen Entscheidungen, die Du jetzt triffst, zählt auch die Frage der Krankenversicherung. Denn die ist vom ersten Semester an Pflicht. Folgende Möglichkeiten gibt es:
Über die gesetzliche Krankenversicherung Deiner Eltern kannst Du dich kostenlos krankenversichern, und zwar in der sogenannten Familienversicherung. Das geht problemlos, wenn beide Elternteile in der GKV sind. Ist nur ein Elternteil gesetzlich versichert, gelten besondere Einkommensgrenzen. Eine Familienversicherung ist nur bis zu deinem 25. Geburtstag möglich. Zudem musst Du bei einem Nebenjob die Verdienstgrenze beachten.
Du bist mindestens 25 Jahre alt oder eine Familienversicherung ist nicht möglich? Dann bist Du versicherungspflichtig in der Krankenversicherung der Studenten (KVdS). Dort bezahlst Du einen Krankenkassen-Beitrag, einen Zusatzbeitrag, der je nach Krankenkasse unterschiedlich hoch ist, und einen Pflegekassen-Beitrag. Du kannst Dich aber von der Versicherungspflicht befreien lassen und dich privat krankenversichern.
Egal ob Du zuvor gesetzlich oder privat krankenversichert warst: Zu Beginn des Studiums hast Du die Chance, in die private studentische Krankenversicherung zu wechseln. Dort profitierst Du von günstigen Ausbildungstarifen.
Deine Eltern sind verbeamtet? Dann profitierst auch Du bis zu deinem 25. Geburtstag von der sogenannten Beihilfe, einer Art Zuschuss zur Krankenversicherung. Die Beihilfe deckt in der Regel 80 Prozent der Gesundheitskosten; die restlichen 20 Prozent sicherst Du mit einer privaten Krankenversicherung ab.
Passend zum begrenzten studentischen Budget bietet die PKV von SIGNAL IDUNA Studierenden besonders günstige Ausbildungstarife. Die Höhe des Beitrags hängt – wie immer in der privaten Krankenversicherung – von verschiedenen Faktoren ab:
• Alter bei Eintritt in die PKV (je jünger, desto günstiger der Beitrag)
• gewünschte Leistungen bzw. gewählter Tarif
• Gesundheitszustand (z. B. Vorerkrankungen) bei Abschluss der Versicherung
• Einkommen (z. B. durch Nebenjob, Mieteinkünfte etc.)
Achtung: Der Eintritt in die günstige studentische PKV ist nicht möglich, wenn Du
• im Nebenjob mehr als 20 Stunden/Woche arbeitest (Ausnahme: Semesterferien)
• neben dem Hauptberuf studierst,
• ein duales Studium absolvierst oder
• im Abendstudium eine
Meisterschule besuchst.
• Für Studierende unter 25 Jahren ist die Familienversicherung in der GKV am günstigsten, denn sie ist kostenfrei. Allerdings besteht diese Möglichkeit nur, wenn beide Elternteile gesetzlich versichert sind. Andernfalls gelten besondere Einkommensgrenzen.
• Für alle anderen Studierenden ohne besondere Vorerkrankungen ist die private Krankenversicherung meistens günstiger als die gesetzliche – bei besseren Leistungen.
Ja, auch Studierende müssen für die Aufnahme in die PKV-Gesundheitsfragen beantworten. Ehrliche Antworten sind wichtig, da Dein Versicherungsschutz sonst gefährdet ist. Ein früher Eintritt in die PKV – und somit eine frühe Beantwortung der Gesundheitsfragen – sichert langfristig niedrige Beiträge: Eine erneute Gesundheitsprüfung ist nur dann notwendig, wenn Du deinen Versicherungsschutz erweitern möchten.
Wenn Du nicht über deine Eltern familienversichert bist und nicht den BAföG-Höchstsatz beziehst, kannst Du einen Zuschuss vom BAföG-Amt für die Krankenversicherung erhalten (maximal 94 Euro pro Monat plus 28 Euro für die Pflegeversicherung). Dabei spielt es keine Rolle, ob Du privat oder gesetzlich krankenversichert bist. Der Zuschuss gilt zur Hälfte als Darlehen.
Ja. Wenn Du in der GKV versichert bist und nur in den Semesterferien jobbst, musst Du keine Einkommens- und Zeitgrenzen beachten. Wenn Du privat krankenversichert bist, musst Du beim studentischen Nebenjob keine Einkommensgrenze beachten – weder in den Semesterferien noch bei einer regelmäßigen Tätigkeit. Dein Beitrag zur Pflegeversicherung kann durch das höhere Einkommen allerdings etwas steigen. Wichtig ist sowohl in der studentischen GKV als auch in der PKV, dass Du nicht regelmäßig mehr als 20 Stunden pro Woche arbeitest.
Mit einer privaten Krankenzusatzversicherung kannst Du die gesetzlichen Leistungen ganz nach Deinem persönlichen Bedarf erweitern und dich vor hohen Zuzahlungen schützen. Möglich sind zum Beispiel eine Zahnzusatzversicherung und eine Zusatzversicherung für ambulante Leistungen oder für das Krankenhaus.
Der Ablauf ist folgendermaßen: Die Arztpraxis sendet Dir nach abgeschlossener Behandlung die Rechnung zu. Sobald Du diese hast, lädst Du sie bequem über das Online-Portal von SIGNAL IDUNA hoch. In der Regel erstattet Dir SIGNAL IDUNA den Betrag bereits, bevor Du die Rechnung begleichen musst.
Mit Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen Tätigkeit tritt in der Regel Versicherungspflicht ein. Somit endet die Mitgliedschaft bei der SIGNAL IDUNA.